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Infos für Kleingärtner und solche die es werden wollen:

  • Wie komme ich an einen Kleingarten?

Um einen Kleingarten pachten zu können muss man Mitglied in einem Kleingartenverein werden.
Z. Zt. beträgt die Aufnahmegebühr in unserem Verein 20,00 € (einmalig).
Die Übernahme eines Kleingartens ist ohne Beteiligung des Vorstandes NICHT möglich!

  • Was kostet ein Kleingarten?

Der Preis für einen Kleingarten orientiert sich an der Wertermittlung für Laube, Anpflanzungen, Wege, Zäune etc..
Die Wertermittlung bildet die Verhandlungsbasis und wird von einem unabhängigen Schätzer des Stadtverbandes der Gartenfreunde Halle durchgeführt.
Die Kosten der Wertermittlung trägt der scheidende Pächter..
Sofern vorhanden und eine Übernahme vom Nachpächter gewünscht ist (z.B. für Inventar, Hochbeete, Gerätehäuschen, Gewächshaus etc.) ergänzt sich der Preis um den Betrag, der mit dem Vorpächter verhandelt wird.
Das Grundstück können Sie nicht erwerben. Sie werden Pächter der Parzelle im Kleingartenverein. Die einmalige Ablösesumme geht an den Vorpächter.

Weitere laufende jährliche Kosten (Abrechnung 1 mal pro Jahr) entstehen für Pacht, Mitgliedsbeitrag, Umlagen, Rücklagen,
Versicherung der Laube, Unfallversicherung (freiwillig), Verbrauch für Strom und Wasser auf der Parzelle, sowie Verlußtanteil.

Jährliche Anschaffungskosten für Jungpflanzen, Saatgut, Erde, Dünger, etc. müssen noch hinzugerechnet werden.

  • Gibt es Regeln und Pflichten, wenn ich einen Kleingarten in einem Verein pachte?

Eindeutig Ja!

Bindend sind u. a. das Bundeskleingartengesetz, die Satzung des Kleingärtnervereins und die vereinsinterne Satzung.
Der Parzellenpächter verpflichtet sich, die in diesen Vorschriften getroffenen Regelungen einzuhalten.
All dies dient dazu, das friedliche und harmonische Miteinander in unserer Kleingartenanlage klar zu regeln.
Aufgabe des Vorstandes ist es u. a. darauf zu achten, dass Gesetze und Vorschriften, welche für uns alle bindend sind, auch eingehalten werden.

Außerdem ist jeder Kleingärtner zur Gemeinschaftsarbeit verpflichtet. Die Aufteilung regelt der Vorstand.
Ferner sollte man dem Vereinsleben nicht abgeneigt sein und wer mag kann sich gerne aktiv einbringen.

Wenn alle zum Wohl des Vereins nach ihren Möglichkeiten mitmachen und sich an die Regeln halten
findet jeder Erholung und Spaß in seinem "kleinen Paradies".

  • Wie viel Zeit sollte/muss ich in meinen Kleingarten investieren?

Ein Kleingarten dient in erster Linie den Kleingärtnern und deren Erholung vom Alltagsstress.
Mit ein bisschen Rasenmähen ist es jedoch nicht getan. Ein Garten will bestellt und gepflegt werden.


Ein Drittel der Parzelle ist zwingend dem Obst- und Gemüseanbau vorbehalten.
Darum sollte jeder Kleingärtner ausreichend und regelmäßig Zeit für seine Gartenpflege aufbringen können und ggf. eine helfende Hand an seiner Seite haben. Schön wäre es, wenn sich die Familie mit einbringt.


Wichtiges in Kürze:

· Die Laube (einfache Bauweise) dient zum Aufenthalt, zur Aufbewahrung der Geräte und als Stauraum.
Sie darf die max. Größe von 24 Quadratmeter bebauter Fläche einschließlich überdachtem Freisitz nicht überschreiten.

Achtung: Ein Freisitz ist KEIN geschlossener Raum!

Eine Laube ist KEIN Wochenend- oder Ferienhaus!

· Gelegentliches Übernachten in der Laube ist möglich. Wochenlanges wohnen in der Laube ist nicht gestattet.

· Weitere Bauten (z. B. Gewächshäuser, Pergolen, Geräteschuppen, Pavillons für die gesamte Saison, Gartenteiche, Terrassenüberdachungen)
nur nach Genehmigung des Vorstandes bzw. mit vorangegangenem Antrag auf Bauerlaubnis. Andernfalls droht der Rückbau.
Vorrangig ist der kleingärtnerische Nutzen!
Vor Renovierungs- Abriss- und Instandsetzungsarbeiten genehmigungspflichtiger Bauten ist der Vorstand zu informieren. Andernfalls droht der Rückbau.

· Rankhilfen und Hochbeete sind genehmigungsfrei. Sie sollten jedoch aus natürlichen Materialien bestehen und sich ordentlich in das Gesamtbild der Kleingartenanlage einfügen

· Die Drittelregelung (Obst- und Gemüseanbau für den eigenen Bedarf) ist zwingend einzuhalten.

Dieses Kriterium ist besonders wichtig, da die Einhaltung dieser Regelung u. a. den besonders günstigen Pachtzins begründet!!!
Bei Neuanpflanzungen von Obstbäumen sollten z. B. Buschbäume, Spalierobst, Zwergobst oder Säulenobst gewählt werden. Hochstämme sind, aufgrund ihrer zu erwartenden Größe, nicht erlaubt.

 

· Die Grenzen zum Nachbarn sind sauber zu halten.

· Regelmäßiges Fegen rund um die eigene Parzelle einschließlich des halben Weges ist Pflicht. Unkraut und Unrat sind zu entfernen, ebenso das Unkraut rund um die eigene Parzelle.

· In unserer Kleingartenanlage sind offene Feuerstellen verboten.

Das Verbrennen von Gartenrückständen (auch in Grilleinrichtungen) ist verboten.

· Das Abladen von Abfällen außerhalb und innerhalb der Kleingartenanlage ist untersagt. Gartenabfälle/Abfälle/Unrat müssen ordentlich entsorgt werden, sofern sie nicht kompostierbar sind.

· Die Ruhezeiten (Mittagsruhe/Nachtruhe) sind zwingend einzuhalten.
Ausnahme Mittagsruhe: Werden Arbeiten durch eine Fachfirma auf Termin erledigt, z. B. Neueindeckung des Daches, darf die Mittagsruhe durchgearbeitet werden.
Davon ist, vor Arbeitsbeginn, der Vorstand zu informieren und eine Genehmigung einzuholen.

· Das Erfüllen der zugeteilten Gemeinschaftsarbeit ist Pflicht.

· Gegenseitige Rücksichtnahme, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft sollten selbstverständlich sein. Das Radfahren auf dem Gehweg unserer Gartenanlage ist verboten.

· Gerne sehen wir gepflegte Gärten. Diese tragen zu einem schönen Gesamtbild unserer Gartenanlage bei.

Was viele nicht wissen:

- Hausmittel wie Essig oder Salz, die zur Unkrautvernichtung eingesetzt werden, sind grundsätzlich verboten.
Dies gilt sowohl auf gärtnerischen als auch auf befestigten oder versiegelten Flächen,
da sie über die Kanalisation ins Grundwasser gelangen können.

- Es ist verboten, Bäume, die außerhalb des Waldes, von Kurzumtriebsplantagen oder gärtnerisch genutzten Grundflächen stehen, Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen wenn dadurch der Naturhaushalt, insbesondere die Tierwelt erheblich beeinträchtigt wird. Zulässig sind schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen oder zur Gesunderhaltung von Bäumen.
§39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz

· Der Vorstand ist immer Euer Ansprechpartner zu Fragen aller Art !!!

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